Lohnhonen - wir honen Serien und Einzelteile

Wir honen in unserem Honcenter sowohl Serienteile als auch Einzelteile. Wenn es Ihr Fertigungsprozess erfordert, stehen Ihnen unsere Honkapazitäten auch kurzfristig zur Verfügung.  >> Mehr



Vertikale Honmaschinen

Wir honen ausschließlich auf vertikalen Honmaschinen.
Dadurch erreichen wir auch bei langen Bauteilen eine hohe Präszision. 

Hondurchmesser / Honlängen: 

32 mm - 300 mm / max. 1.800 mm
60 mm - 350 mm / max. 6.000 mm
            - 800 mm / max. 2.800 mm
Größere Durchmesser und Längen in Absprache

Rauhigkeiten:   bis unter 0,4 µm / Ra, standardmäßig 0,8µm / Ra

Materialien:      Stahl. Edelstahl, legierte und gehärtete Stähle, 
                            sowie Aluminium und Buntmetalle nach besonderer Absprache



Was ist Honen?

Das Honen ist ein zerspanendes Feinbearbeitungsverfahren für fast alle Werkstoffe und stellt in der Produktion den letzten Fertigungsprozess dar. Ziel ist die Verbesserung der Maß- und Formgenauigkeit, vorwiegend sollen die tribologischen Eigenschaften positiv beeinflusst werden.

Womit wird gehont

Das Abtragen des Werkstoffs erfolgt mit geometrisch unbestimmten Schneiden durch die in Honleisten (auch Honsteine genannt) zusammengefassten Schleifmittel (gebundenes Korn). Diese sind jeweils in einem nachstellbaren und federnden Träger (auch Schuh) eingesetzt.

Das Werkzeug, auch als Honahle (Honkopf) bezeichnet, bewegt sich sowohl in der Längsachse als auch drehend; daher ist eine gehonte Fläche meist am Kreuzschliff (Kreuzstrich) erkennbar. Dieser Kreuzschliff ist charakteristisch beim Langhubhonen, er verbessert die Gleiteigenschaften, da sich in den kleinen Furchen Öl sammeln kann. Außerdem wird die Rundheit des bearbeiteten Werkstücks deutlich verbessert. Damit sich die Honleisten nicht mit dem Schleifschlamm zusetzen, wird beim Arbeitsvorgang reichlich (meist mit Honöl) gespült.

Langhubhonen

Beim Langhubhonen einer Bohrung beispielsweise rotiert das Werkzeug um die eigene Achse und wird dabei über die gesamte Länge der Bohrung auf und ab, also oszillierend, bewegt.
Durch mehrmaliges Überfahren der gleichen Fläche mit entgegengesetzter Vorschubrichtung ergeben sich die für das Honen typischen gerade oder elliptisch kreuzenden Riefen auf der Oberfläche, welche für eine niedrige Schnittkraft einen Winkel von ungefähr 45 ° aufweisen. Eine wichtige Anwendung des Langhubhonens besteht im sogenannten Plateauhonen, das vor allem für die Bearbeitung von Zylindern eine Rolle spielt.